Sram Roadtrip
Vor gar nicht allzu langer Zeit begab sich sponsoree Teammember und Dirt Jump-Profi Marius Hoppensack auf einen kleinen aber feinen Roadtrip nach Frankreich. Und wie der Zufall es so will hat er diesen Trip für euch in Wort und Bild gefasst:
Als mein Telephon schellte und ich feststellte, das Joscha es war, der mich anrief um mich auf einen Roadtrip einzuladen, war ich sofort begeistert und sagte natürlich zu. Zusätzlich zu uns beiden, waren auch Carlo Dieckmann, Simon Kirchmann und Timo Prizel mit am Start.
Als Treffpunkt wurde die Sram Industrie in Schweinfurt festgelegt. Freitags um 12 Uhr sollte es dann losgehen. Zusammen mit Simon machten wir uns aus Köln auf den Weg und bekamen schon bald mitgeteilt, dass sich die Abreise aus Scheinfurt nun schon auf 14 Uhr verschoben hatte, weil die Berliner Crew unbedingt noch einzukaufen musste...
Für uns kein Problem, denn schließlich findet sich im Hof der Sram Industrie eine kleine Grünfläche mit Pumptrack. Ein idealer Start für unsere erste Filmsession.
Mit möglichst vielen Filmsessions während der Tour sollte nämlich am Ende ein witziges Roadtripvideo entstehen. Das ganze klappte ganz gut, auch wenn oft alle lieber selbst Rad fahren wollten, bekamen wir genügend Material für den Film zusammen.
Als um 16 Uhr dann Timo, Joscha und Carlo auf einmal tatsächlich auftauchten, konnte es schon nach kleiner Mahlzeit um 18 Uhr los in Richtung Lion gehen. Dort hat Pierre Ferry sein nicht zu geizig erbautes Anwesen mit Pool, Trampolin, einer kleinen Minirampe in seiner Werkstatt und einigen Spielereien für´s Rad im Garten. Zufällig sollte genau an diesem Wochenende dort eine Jam stattfinden. Da kamen wir gerade richtig.
Weil es im Gegensatz zum verregneten Deutschland mittags viel zu warm war um Rad zu fahren, vergnügten wir uns dort bis zum Nachmittag im Pool und auf dem Trampolin, bis es Abends eine entspannte Session gab, die mit lecker grillen abgerundet wurde.
Am nächsten Tag ging es dann zu einer Bmx Rennbahn. Die ganze Bahn war ziemlich technisch und es gab so circa keine Line, die man auf eins durchfahren konnte, es sei denn man heißt Timo Prizel und fährt seit über 25 Jahren Rad....ihn da fahren zu sehen, war ziemlich beeindruckend.
Leider stürzte dort auch Carlo und war für den Rest des Trips mit einem Ei am Bein und einigen Schürfwunden im Gesicht etwas angeschlagen.
Am nächsten Tag ging es dann in das nur 20 Minuten entfernte Lion um dort einen kleinen Skatepark in Flussnähe zu beglücken. Ein ziemlich besuchter Platz! Das konnte nur die gute Atmosphäre entschädigen.
Den letzten Tag verbrachten wir mit etwas Freeride fahren. Pierre hat einige ziemlich gestörte Sachen in den Wald gebaut. Zum Beispiel einen ziemlich großen Step-up, für den man nur einen Berg runter rollen muss. Irgendwann kommen zwei Bäume, die V-förmig auseinander gehen. Weil sonst der Lenker nicht wirklich dadurch passen würde muss man hier einen Bunnyhop machen und springt damit direkt in einen weiteren Hang, der zum Kicker wird. Ein anderes Ding war ein Ruben Wallride, bei dem man über einen kleinen Weg springt um in der Wand zu landen.
Dies war dann auch schon der letzte Tag, der sich mit ordentlich Regen verabschiedete. Die nächsten Tage verbrachten wir dann auf der Eurobike, wo sich unsere Wege dann trennten.
